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13. Oktober 2014

14 Fakten über Babyhaut

Die Hautstruktur und die Funktionsweise dieser unterscheiden sich deutlich von der vollständig ausgebildeten Haut eines Erwachsenen. Schließlich ist der Organismus bei Neugeborenen noch nicht vollständig auf die neue Umgebung angepasst. Die Differenzen sind so groß und eindeutig, dass bei der Kinderpflege einige Besonderheiten beachtet werden sollten. Darüber hinaus leiden Kinder nicht selten an anderen Hautkrankheiten oder sie nehmen einen schwerwiegenderen Verlauf. Hier zeigen wir Wissenswertes über Babyhaut!

14 Fakten über Babyhaut

  • 1. Da die Haut des Neugeborenen die Haut nicht ausreichend vor äußeren Einwirkungen wie kaltem Klima oder schädlichen Erregern schützen kann, bildet sich auf der Haut die sogenannte Käseschmiere. Sie sorgt für eine hohe Oberfeuchtigkeit und besteht aus Fetten, Talg und Geweberesten.
  • 2. Babys frieren deutlich leichter als Erwachsene. Das liegt an dem hohen Anteil an gesättigten Fetten in der Haut des Säuglings.
  • 3. Der natürliche Säureschutzmantel funktioniert beim Kleinkind noch nicht so zuverlässig. Daher können bei Unachtsamkeit schneller Erreger in die Hautstruktur eindringen und zu Hauterkrankungen führen.
  • 4. Babys weisen eine deutliche trockenere Haut auf. Feuchtigkeitsspendende Mittel sind Pflicht!
  • 5. Die Hornhaut ist deutlich schwächer als bei der ausgewachsenen Haut, da sie noch aus unzusammenhängenden Teillagen besteht.
  • 6. Strukturell ist die Haut eines Säuglings deutlich weniger dehnbar, weil die Gesamtdicke der Hautschichten noch bedeutend dünner ist.
  • 7. Durch die Trennung der Nabelschnur kann es an dieser sensiblen und schwachen Stelle vermehr und leichter zu Infektionen mit Bakterien, Pilzen oder Viren kommen.
  • 8. Die Hautoberfläche des Babys ist deutlich anfälliger für Hautreizung. Durch Urin, Kot oder Speichel kann es leicht zu Ausschlägen oder Windeldermatitis kommen. Daher sollte auch auf eine scharfe oder sehr süße Ernährung verzichtet werden. Auch Reibung durch Textilien sollte vermieden werden.
  • 9. Kleine Kinder sind deutlich anfälliger für Sonnenbrand, da die Produktion von Melanin noch nicht richtig funktioniert. Die fehlenden Pigmente können die Haut nicht schützen.
  • 10. Die Schweißdrüsen liegen Räumlich beim Baby eng aufeinander, erst später, beim Körperwachstum werden die Abstände zwischen den Poren größer.
  • 11. Schwitzen schützt das Kleinkind nicht so effektiv wie den Erwachsenen vor hoher Körpertemperatur. Vor allem direkt nach der Geburt sollte auf eine normale Temperatur ohne Fieber geachtet werden.
  • 12. Große Talgdrüsen produzieren den schützenden Film aus Fett, bekannt als Käseschmiere. Erst später reduzieren sich die Drüsen auf ein Normalmaß.
  • 13. Unzuverlässig arbeitende Düren sorgen für schwankende ph- und Fettwerte der Haut. Ohne den funktionieren Schutzmantel kann es deutlich schneller und leichter zu Infektionen kommen.
  • 14. Sogenannte Lanugohaare sind bei einigen Babys die ersten Haare. Nach und nach werden sie zu einem Flaum. Erst später bildet sich das richtige Haar aus den Follikeln. Diese sind jedoch schon von Anfang an in der Hautoberfläche vorhanden.

 

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