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Lausbefall

Was ist Lausbefall?

Läuse sind kleine Parasiten, die nicht nur Tiere sondern auch den Menschen befallen können. Grundsätzlich ist Lausbefall gut zu behandeln und bei richtigem Eingreifen ohne weitreichende Folgen. Auch noch heutzutage ist Lausbefall ziemlich verbreitet. Vor allem Kinder trifft der Befall durch Kopfläuse. Diese Art ist in unseren Breitengraden besonders häufig anzutreffen.

(Kopf-)Läuse sind wie schon eingangs beschrieben kleine Parasiten, die es auf unser Blut abgesehen haben. Um an unser Blut zu kommen vorwenden die maximal drei Millimeter großen Läuse ihren Mund, mit dem sie in die Haut des Menschen stehen und dann das Blut saugen. Während ihres Besuchs auf den menschlichen (Kopf-)Haut geben ihnen Füße mit speziellen Klammern besonders guten Halt. Damit können sich die flügellosen Insekten schnell und sicher fortbewegen.

Läuse benötigen einige Male im Tagesverlauf Blutrationen, damit sie sich fortpflanzen können und selber eine Weile überleben. Wenn Läuse keine Blutquelle wie den Menschen finden, überleben sie nicht lange. Entgegen allgemeiner, gängiger Meinung ist Lausbefall kein Symptom von mangelnder Körperhygiene. Läuse sind bei der Auswahl ihrer Opfer nicht besonders wählerisch. Es gibt jedoch Millieus in denen sich Lausbefall einfacher ausbilden und ausbreiten kann.

Fakten auf einen Blick

  • Läuse sind rund zwei bis drei Millimeter große Parasiten, die sich vom menschlichen Blut ernähren
  • Läuse stechen und saugen mit ihrem Mund, klammern sich mit Füßen fest, können nicht fliegen
  • Lausbefall bei richtiger Behandlung ohne Folgen
  • Kopflaus vermehrt in unseren Breitengraden ansässig
  • Vor allem Kinder sind nicht selten von Kopfläusen betroffen
  • Lausbefall kommt nicht von mangelnder Hygiene
  • Millieus, welche die Bildung und Ausbreitung vereinfachen

Medizinische Begriffe

Lateinischer BegriffArtBeschreibung
Pedikulose oder PediculosisKrankheitsbildLausbefall durch Läuse. Bei uns gibt es Kopfläuse, Kleiderläuse oder Filzläuse.
Pediculus humanus capitisSpeziesKopfläuse, die in unseren Breitengraden verbreitet sind
Pediculosis capitisKrankheitsbildBefall durch Kopfläuse

Quellenangaben

  • Speare R, Buettner PG: Head lice in pupils of a primary school in Australia and implications for control, Fachliteratur, Verlag Int J Dermatol 1999
  • Braun-Falco O, Plewig G, Wolff HH, Burgdorf WHC, Landthaler M. Dermatologie und Venerologie, Fachliteratur, ISBN 978-3540405252, Verlag Springer Medizin, Heidelberg 2005
  • D. V. Canyon, R. C. Spear, R. Muller: Spatial and kinetic factors for the transfer of head lice (Pediculosis capitis) between hairs, Fachliteratur, Veröffentlicht in Journal of Investigative Dermatology 2002
  • Heinz Mehlhorn, Werner Peters: Diagnose der Parasiten des Menschen, Fachliteratur, ISBN 3437108492 Verlag Urban & Fischer, München 1983
  • Burgess IF: How long do louse eggs take to hatch? A possible answer to an age-old riddle, Fachliteratur, Veröffentlicht in Medical and Veterinary Entomology 2013

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