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10. Oktober 2018

Hautentzündungen im Intimbereich

Hautentzündungen sind immer unangenehm und für den Betroffenen sehr belastend. Besonders kritisch können Hautentzündungen im Intimbereich sein. Die Lage im sehr empfindlichen Hautbereich sorgen für ein andauerndes ungutes Gefühl und haben das Potenzial sich zu schwerwiegenden Hautinfektionen zu entwickeln.
Hier zeigen wir auf, was es für Hautentzündungen im Intimbereich gibt, welche Probleme und Komplikationen damit bei den Betroffenen einhergehen können und wie diese behandelt werden können!

Arten von Hautentzündungen im Intimbereich

  • Akne (inversa): viele (kleine) Pickel im Intimbereich, die leicht vereitern können und großflächig auftreten
  • Furunkel: schmerzhafte Entzündung eines Haarfollikels im Intimbereich mit geröteten Hautstellen, die eitern (auch Follikulitis gennant)
  • Karbunkel: Entzündung mehrerer Haarwurzeln, also mehrere Furunkel auf einmal
  • Bakterielle Infektion (z.B. Vulvitis oder Entzündung Scheidenvorhofdrüse): Schwellung, Rötung und Juckreiz des Intimbereichs durch Unverträglichkeiten (beispielsweise Allergien, Urin, Sperma), Hautrisse oder als Folge von schwerwiegenden Krankheiten
  • Virale Infektionen (z.B. Genitalherpes oder Genitalwarzen): Flächenweise Entzündungsbläschen (Herpes-Simplex-Virus 1 oder 2) mit flüssigem Inhalt, die Jucken und später aufplatzen und austrocknen bzw. Warzen im Intimbereich, die durch das Human Papilloma Virus entstehen

Häufige Ursachen von Hautentzündungen im Intimbereich

Die Ursachen von Entzündungen der Haut im Intimbereich können bei Frauen sowie Männern mannigfaltig sein. Grundsätzlich lassen sich dabei Ursachen durch äußere Einflüsse (beispielsweise Rasurschnitte) von Einflüssen aus dem inneren des Körpers (beispielsweise Verschleppte Krankheiten, schwaches Immunsystem) unterscheiden.

  • Hautrisse und -schäden im Intimbereich: Rasurschnitte und andere Schädigungen der Haut im Intimbereich sind ideale Zugangsstellen für Viren, Bakterien und Pilze
  • Änderungen der Scheidenflora: Durch die Änderung des pH-Wertes des Sekrets in der Scheide wird der Intimbereich anfälliger für die Entstehung von Entzündungen
  • Schwaches Immunsystem: Ein schwaches Immunsystem (z.B. durch AIDS, Schwangerschaften oder Diabetes) macht den menschlichen Organismus anfälliger für Entzündungen im Intimbereich

Oftmals sind es auch kombinierte Ursachen. So kann beispielsweise eine kleine Wunde im Intimbereich durch eine Schwächung des Immunsystems einfacher zu einer Hautentzündung im Intimbereich führen.

Probleme und Komplikationen bei Hautentzündungen im Intimbereich

Je nach Hautentzündungsart können verschiedene Symptome entstehen. Viele verlaufen ohne weitere Komplikationen und lassen sich durch die richtige Behandlung gut eindämmen und beenden.

  • Rötung und Schwellung der Hautstelle im Intimbereich
  • Juckreiz
  • Eiterbildung
  • Weiterbildung zu Superinfektionen (durch eingefallene Bakterien, Viren oder Pilze) möglich
  • bei schwerwiegendem Verlauf: Fieber, Gliederschmerzen und Schüttelfrost oder Blutvergiftung möglich

Behandlung von Hautentzündungen im Intimbereich

Oftmals hilft bei der Behandlung von Hautentzündungen im Intimbereich eine ganzheitliche Betrachtung. Das heißt, es sollte zum einen die lokale Problemstelle behandelt werden, zum anderen darauf geachtet werden, dass der Körper geschont wird und wieder zu gesunden Kräften kommt.
Bei schwerwiegenden Hautkrankheiten sollte unbedingt ein Hautarzt aufgesucht werden.

Akne:

  • Lotionen und Salben einsetzen
  • mechanische Reibung der betroffenen Stellen mindern

Furunkel / Karbunkel:

  • Eingewachsenes Haar entfernen
  • Warme Kompressen um die Öffnung der Vereiterung voranzutreiben
  • Anwendung spezieller Salben
  • Eiter abfließen lassen
  • bei großen Furunkeln / Karbunkeln: vom Facharzt auf- oder rausgeschnitten

Bakterielle / Virale Infektion:

  • Sitzbäder mit Kamillelösung
  • je nach Infektionsart Behandlung von Innen mit Antibiotika
  • Einsatz spezieller Salben
  • Änderung der Verhütungsmethode oder Pille

Hautentzündungen im Intimbereich vorbeugen

1. Hautschäden vermeiden: Rasuren sollten seltener durchführt werden um so Hautschädigungen zu vermeiden. Sollte es doch zu Schäden gekommen sein, sollten diese direkt desinfiziert werden!

2. eingewachsene Haare entfernen: Wurde ein eingewachsenes Haar lokalisiert, sollte es entfernt werden, damit es sich nicht zu einem Furunkel entzündet.

3. Kleidungsstil: Enge Kleidung sollte bei anfälliger Haut im Intimbereich vermeiden werden.

4. Körperhygiene: Gute, aber nicht übertriebene Hygiene des Intimbereichs ist besonders wichtig.

5. Immunsystem verbessern: Durch gesunde Ernährung, viel Bewegung und keinen Drogenkonsum kann das Immunsystem gestärkt werden. Dadurch ist der Ausbruch von Hautentzündungen im Intimbereich unwahrscheinlicher.

6. Chronischen Hautentzündungen im Intimbereich: Bei schwerwiegenden und immer wiederkehrenden Entzündungen im Intimbereich sollte unbedingt ein Hautarzt aufsucht werden!

Um Juckreiz und Reizungen zu lindern, kann man auch Sitzbäder auf Kräuterbasis nutzen. Wie z.B. dieses hier:

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