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25. Oktober 2018

Kokosöl gegen Dehnungsstreifen

Viele Menschen, vor allem Frauen kennen sie: Dehnungsstreifen! Nach der Schwangerschaft oder nach starker Gewichtszunahme oder -abnahme bilden sich bei anfälliger Haut schnell die unerwünschten Dehnungsstreifen. Schon viele Jahre lang wird in der Dermatologie geforscht, was die Streifen auslöst und begünstigt sowie nach einem effektiven Mittel dagegen gesucht. Ein neuer Geheimtipp hat es aus der Küche auf die Haut geschafft: Kokosöl soll effektiv gegen Dehnungsstreifen wirken. Hier erfährst du alles über Dehnungsstreifen, Kokosöl, Vorteile und mögliche Nachteile der Behandlung!

Kokosöl (oder Kokosnussöl)

Kokosöl, oder auch Kokosnussöl, hat in den letzten Jahren einen wahren Aufschwung als hippes, alternatives Lebensmittel erlebt. Viele benutzen es als (vegane) Alternative beim Kochen und schwören auf die darin enthaltenen Vitamine und Inhaltsstoffe. Diese helfen nachweißlich bei der Aufnahme weiterer Nährstoffe und bei der Verdauung. Insgesamt kann Kokosöl so wohl bei der Regulierung des Gewichts oder je nach Einsatz bei der Gewichtsabnahme helfen.
Schnell kamen erste Nutzer von Kokosöl wegen der guten Erfahrungen auf die Idee, das Öl nicht nur von Innen heraus sondern auch äußerlich anzuwenden. Das Ergebnis: Viele Anwender berichten von guter bis sehr guter Unterstützung beim Aufbau einer gesunden Haut! Die positiven Effekte stellen sich bei den Anwendern nachweislich wegen folgender Punkte ein:

  • Fettsäuren: Durch den hohen Fettsäurenanteil wird die Haut und somit auch Dehnungsstreifen ideal mit Feuchtigkeit versorgt!
  • Laurinsäure: Diese Säurenart hilft bei der Rückbildung von Narbenstellen und Dehnungsstreifen!
  • Vitamin E: Hilft der Haut beim Aufbau und bei der Erneuerung von Problemstellen!
  • UV-Filter: Kokosöl wirkt wie eine fettfreie Sonnenschutzschicht, die weitere Bildung von Vitamin D druch die Sonne zulässt!

Diese Faktoren wirken jedes Mal, wenn Kokosöl auf die Haut massiert wird. Dieses Wohlfühlritual wird nicht nur besonders entspannend wirken, es werden Verbesserungen der Hautstruktur und Dehnungsstreifen in Folge der täglichen Anwendung sichtbar werden.

Entstehung Dehnungsstreifen

Zum Verständnis der Problematik um Dehnungsstreifen, anbei ein kurzer Exkurs zur Entstehung: Immer wenn die Dehnung der Haut die Nachbildung von körpereigenem Kollagen, also Eiweißen, überholt, entstehen Dehnungsstreifen. Die flexible Hautstruktur kommt also der Hautbeanspruchung nicht ganz hinterher und wird an den beanspruchten Stellen rissiger und narbiger. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass unsere Haut grundsätzlich sehr strapazierfähig ist und Dehnungsstreifen erst in einem längerfristigen Prozess entstehen. Für diese Phänomen gibt es mehrere Ursachen. Diese können in innere und äußere Faktoren gegliedert werden. Die wohl wichtigste, innere Ursache ist wohl unsere genetische Veranlagung. Es gibt Menschen, deren Haut sehr strapazierfähig ist und die (so gut wie) nie unter Dehnungsstreifen leider. Öfter ist jedoch der Fall, dass die Haut im Laufe der Jahre an Elastizität verliert und die Bildung von Dehnungsstreifen somit vereinfacht wird.
Bekannt ist, dass körperverändernde Lebensabschnitte wie beispielsweise eine Schwangerschaft oder die Pubertät sich besonders auf die Hautelastizität auswirken. Auch starke Veränderungen des Körpergewichts können die Ursache von Dehnungsstreifen sein.

Letztlich sollte die allgemeine Auswirkung von Stress und psychischer Belastung nicht außer Acht gelassen werden: Nachweislich sind Hormone wie Cortisol, die vermehrt bei Stress ausgeschüttet werden, sehr schlecht für unserer Hautbild und unserer Hautstruktur.
Nach diesen Inneren Faktoren hier noch bekannte äußere Faktoren, welche die Entstehung von Dehnungsstreifen fördern: unverträgliche chemische Stoffe, falsch dosierte Medikamente und zu viel UV-Strahlung. All diese Faktoren sollten gemieden werden, vor allem sollte der Körper vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt werden. Daher wird auch vom (maßlosen) Besuch des Solariums stark abgeraten!

Faktoren für die Entstehung Dehnungsstreifen auf einen Blick:

  • Genetische Veranlagung
  • Körperverändernde Lebensabschnitte: Schwangerschaft, Pubertät
  • starke Gewichtsabnahme oder -zunahme
  • Stress und psychischer Druck
  • ungesunde Lebensführung
  • chemische Stoffe, falsch dosierte Medikamente
  • UV-Strahlung

Dehnungsstreifen behandeln mit Kokosöl

Die Behandlung von Dehnungsstreifen mit Kokosöl kann jederzeit durchgeführt werden. Besonders wirksam ist die Anwendung wenn die feuchte und warme Haut nach dem Duschen oder Baden mit Kokosöl massiert wird.

Hier ist ein qualitativ hochwertiges Kokosöl, welches sich zur Behandlung eignet:

Vor allem durch das kreisende Einmassieren können die Wirkstoffe des Kokosöls gut in die Oberhaut gelangen und dort effektiv gegen Dehnstreifen wirken. Die Haut wird zum einen durch die Massage besser durchblutet, zum anderen auf Dauer weicher und elastischer.
Entspannung kann auch im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft von besonders hohem Wert sein. Gerade dann sollte Kokosöl zum Vorbeugen gegen Dehnungsstreifen mehrfach täglich eingesetzt werden.

Besonders anfällige Stellen wie Bauch, Beine und Po sollten dafür nicht zu knapp eingeölt werden.
Dieses Ritual kann zwischen zwei und drei Mal pro Tag durchgeführt werden. Dafür kann man sich jeden Abend Zeit nehmen um auch allgemein etwas abzuschalten und Abstand von stressigen Alltag zu gewinnen. Dabei spielt es keine Rolle ob im heißen Sommer oder im frostigen Winter, denn Kokosöl schützt dank seiner reichhaltigen Inhaltsstoffe die Haut zu jederzeit!

Anwendung von Kokosöl gegen Dehnungsstreifen:

  • zwei bis drei Mal täglich anwenden
  • zu jeder Tageszeit anwendbar
  • im Idealfall nach dem Duschen oder Baden
  • Kokosöl einmassieren
  • besonders anfällige Stellen behandeln (Bauch, Beine, Po)
  • im Sommer und im Winter empfehlenswert
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