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4. August 2014

Fußpilz durch Schwimmbadbesuch - Warum Fußduschen schlecht sind!

Während der Badesaison im Freiluftbad oder aber auch im Hallenbad wird oftmals beim Badespaß eine konstante Gefahr für die Haut vergessen: Dort wo viele Menschen barfuß laufen und vermehr schwierige hygienische Verhältnisse herrschen, kommt es häufig und leicht zu Übertragungen von Fußpilz. Das unangenehme Brennen und Jucken an den Zehen macht den Betroffenen oft wochenlang zu schaffen. Erst wenn der Fußpilz komplett abstirbt und nicht mehr nachwächst, ist die Hautkrankheit überwunden. Welche Maßnahmen beim Befall wichtig sind und wiw man vorbeugen kann, damit es gar nicht soweit kommt, zeigen wir in diesem Artikel!

Richtige Vorbeugung!

Durch eine richtige Vorbeugung lässt sich oftmals der Fußpilz gut abwenden. In Schwimmbädern kommt es vor allem häufig zum Fußpilzbefall, da die Haut der Füße vom Wasser sehr weich und somit anfälliger für Parasiten wird. Daher sollte in öffentlichen Bäder nicht barfuß gelaufen werden. Jeder Badegast sollte selbstmitgebrachte Flip-Flops oder Badeschuhe außerhalb des Schwimmbeckens tragen. Gegebenenfalls bieten sich aber auch Schwimmschuhe an, die den ganzen Schwimmbadbesuch über anbehalten werden und vor dem Schwimmengehen abgeduscht werden. Die verwendeten Badeschuhe sind in jedem Fall später zu Hause zu desinfizieren.

Wichtig ist dieses konsequente Verhalten, da die Sporen der Pilze im feuchten Milieu des Schwimmbads, speziell in Matten und Böden, über lange Zeit hinweg bestehen können.
Auch von sogenannten Fußduschen im Schwimmbad ist abzusehen, da sich hier vermehrt Pilze ansammeln können. Schließlich werden die Duschen für die Füße vermeintlich von vielen Menschen genutzt, dementsprechend finden sich da auch schneller mögliche betroffene Hautschuppen, die ansteckend wirken. Darüber hinaus kann es durch das verwendete starke Desinfektionsmittel bei einigen Menschen, beispielsweise mit

Fußpilz zwischen den Zehen

Fußpilz zwischen den Zehen

schwachem Immunsystem, leichter zu Hautirritationen oder gar Hautkrankheiten kommen.
Eine bessere Vorbeugung gegen Fußpilz stellt hier das gründliche Abtrocknen der Füße mit einem sauberen Handtuch dar. Wichtig ist es dabei allerdings auch, die Zehenzwischenräume zu trocknen. Hier bleiben oftmals Pilzsporen zurück und breiten sich dann von dort aus. In diesem feucht-warmen Umfeld kann der Fußpilz sehr gut gedeihen.
Auf diese Art und Weise wird auch einem Nagelpilz vorgebeugt. Ein bewehrtes Hausmittel ist hier Öl, welches nach dem Schwimmbadbesuch auf die Fußnägel gegeben wird, um den Pilzparasiten den Lebensraum zu nehmen. Auch können besonders feuchte Fußstellen mit Hilfe eines Föns vollständig getrocknet werden.

Benutzte Handtücher, Badeschuhe und Badesachen sollten nach dem Schwimmbadbesuch gut gewaschen werden beziehungsweise bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Erst dann beginnen erste Pilzsporen in die Textilien abzusterben.
Hat man selbst einen Fuß- oder Nagelpilz, sollte man das Schwimmbad wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr erst einmal meiden. Die Nägel sollten in jedem Fall besonders kurz geschnitten werden und Salben oder Cremes gegen den Pilz eingesetzt werden. Durch moderne Präparate wie Lacke gegen Nagelpilz ist es Patienten bei gewissenhafter Vorsicht möglich am Badespaß teilzuhaben. Ein gesondertes Handtuch für die betroffene Stelle sollte dennoch nicht fehlen.

Weitere Informationen zu: Vorbeugung von Fußpilz.

Richtige Vorbeugung! - Auf einen Blick

  • Immer Badeschuhe oder Flip-Flops im Schwimmbad tragen
  • Schwimmsachen und Schuhe später gut desinfizieren
  • Fußduschen wegen erhöhter Ansteckungsgefahr meiden
  • Füße gewissenhaft und genau mit Handtuch abtrocknen
  • Besonders die Zehenzwischenräume trocken halten
  • Handtücher bei mindestens 60 Grad waschen, damit Pilzsporen absterben
  • Bei Nagel- oder Fußpilz Schwimmbad eher meiden

 

Maßnahmen beim Befall!

Ist es schon zu einem Fuß- oder Nagelpilz gekommen, müssen sofort Maßnahmen ergriffen werden. Schon früh zeichnet sich der Fußpilz durch Brennen und Jucken an der betroffenen, nun weißlichen Fußstelle ab, später wird die Hautstelle feucht oder schuppig. Es können Symptome wie Hautentzündungen oder starke Rötungen hinzukommen. Schnell breitet sich der Fußpilz bei Unachtsamkeit über den gesamten Fuß, die Nägel bis zu den Fußsohlen aus. Diese sind dann meistens besonders trocken und angeschwollen. In vielen Fällen beginnt die Fußpilzerkrankung jedoch in den Zehenzwischenräumen, oft zwischen dem vierten und fünften Zeh. Daher sind auch bei Fußpilzbefall die Stellen besonders bewusst trocken zu halten. Dazu eignet sich nicht nur ein Handtuch, auch ein Fön kann Betroffenen hier helfen.

Auch die alltäglichen Schuhe des Patienten sollten regelmäßig desinfiziert werden. Die Schuhe selst sollten besonders luftdurchlässig sein, damit sich der Pilz nicht in einem feucht-warmen Milieu weiter ausbreitet.
In keinem Fall sollten betroffene ihre Textilien und vor allem nicht ihre Handtücher mit anderen Menschen benutzen. Es droht sonst eine schnelle Ansteckung Anderer! Die benutzten Textilien müssen bei über 60 Grad gewaschen werden, damit sie richtig desinfiziert sind.
Ist der betroffene Fuß trocken, kann mit speziellen Präparaten gegen den Fußpilz angekämpft werden. (siehe auch: Medikamente gegen Fußpilz) Gewissenhaft und ordentlich müssen die betroffenen Stelle behandelt werden, damit sich der Fußpilz nicht weiter ausbreitet. Nach rund zwei bis vier Wochen sollte der Fußpilz im Regelfall dann beseitigt sein. Im Normalfall, bei gesunden Füßen, sollten feuchtigkeitsspendende Cremes oder Salben eingesetzt werden, damit die Hautstruktur der Füße nicht austrocknet, rissig und somit anfällig für das eindringen von Pilzen wird.
Auch kann wiederholtes barfüßiges Herumlaufen das Abwehrsystem der Hautstruktur der Füße stärken, dies ist aber nur auf sauberem und unbedenklichen Boden zu empfehlen.

Maßnahmen beim Befall! - Auf einen Blick

  • Symptome wie Brennen, Jucken und Hautentzündung früh erkennen
  • Schnelle Behandlung gegen Fußpilzausbreitung
  • Füße und besonders die Zehenzwischenräume trocken halten
  • Gegebenenfalls einen Fön zum Trocknen benutzen
  • Benutzte Textilien bei mindestens 60 Grad waschen
  • Fußpilzpräparate gewissenhaft und ordentlich auf betroffene Stelle und Umgebung geben

zusätzliche Informationen

Weitere Informationen zu Fußpilz findest du hier.

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