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Akne - Behandlung

Behandlung und Therapie von Akne

Äußere Behandlung von Akne

Viele Erkrankte fragen sich: Was hilft gegen Akne? Wichtig sind hierbei individuell richtige Behandlungsmaßnahmen.
Wird Akne äußerlich therapiert, soll die Akne behandelt, das Ausbreiten verhindert und einem erneuten Auftreten vorgebeugt werden. Dabei ist es besser Akne so früh wie möglich zu behandeln, damit bei schweren Fällen nach der Heilung keine Narben bleiben. Dazu sollte ein Hautarzt, auch Dermatologe genannt, aufgesucht werden. Auch wenn die Behandlung der Akne sich oft über einen längeren Zeitraum ziehen kann, sollten Patienten Geduld und starken Willen zum Durchhalten aufweisen. Die Therapie muss auf die persönliche Schwere des Falls angestimmt werden. Manchmal können zusätzlich zur Linderung der Symptome Hausmittel gegen Akne eingesetzt.

Wiederholte Behandlung der Akne mit wasserbasierten Cremes oder Tinkturen reicht in den meisten Fällen aus. Besonders beliebt ist die Anwendung von Zinksalben. Auch kann es helfen mit dem Rauchen aufzuhören und auf eine gesündere und glutenfreie Ernährung zu achten. Dies kann während der Aknebehandlung deutlich helfen.

Wird das Krankheitsbild der acne inversa diagnostiziert, kann es sein, dass die befallenen Stellen am Busen, am Po, in den Achseln oder an den Leisten nur durch eine Operation entfernt werden können.
Finden sich Entzündungen im Bereich über der Oberlippe, sollten diese nicht ausgedrückt werden, da eine Verschleppung von Keimen durch die anliegenden Gefäße in den Gehirnbereich droht.
Durch die Anwendung von Benzolperoxid oder Retinoide auf Vitamin A Basis werden Bakterien abgetötet und die Entzündung somit gehemmt. Jedoch sind Präparate, die diese Substanzen beinhalten verschreibungspflichtig und so sollte vor der Anwendung medizinischer Rat eingeholt werden, da Nebenwirkungen auftreten können.
Aus Fruchtsäuren auf natürlicher Basis bestehen sogenannte Alpha-Hydroxysäuren, welche zur Porenöffnung der Hautoberfläche beitragen. Antibakteriell und talgabbauend wirkt vor allem Azelainsäure.
Peeling-Methoden oder Massagen des betroffenen Gewebes helfen bei entstandenen Narben, diese langsam zurückzubilden.
Eine gute Hygiene der Haut sollte gewährleistet sein, doch eine übertriebe Reinigung schädigt den natürlichen Säuremantel der Haut. Dadurch ist diese wieder empfänglicher für das Ausbreiten von Akne.
Die Anwendung der sogenannten Lichttherapie durch mildes UV-Licht ist in der Medizin umstritten, kann aber durchaus zu Erfolgen führen.
Auch die Umstellung der Ernährung kann zu Erfolgen bei der Behandlung der Hautkrankheit führen. Dies wäre beispielsweise konkret das Vermeiden von Produkten auf Basis von Milch.

Behandlung - Fakten auf einen Blick

  • Eine Diagnose durch einen Hautarzt ist je nach Schwere der Akne sinnvoll
  • Daher sollte die Aknebehandlung auf die individuellen Symptomen abgestimmt werden
  • Erst dann kann der Patient eine Antwort auf die folgende Frage finden: Was hilft gegen Akne?
  • Die wiederholte Behandlung mit wasserbasierten Cremes ist meistens sinnvoll und ausreichend
  • Zinksalben sind ein besonders beliebtes Mittel gegen Akne in allen Formen
  • Operationen zur Entfernung der betroffenen Stellen sind nur bei besonders schweren Formen wie acne inversa nötig
  • Entzündungen im Bereich des oberen Gesichtes sollten nicht ausgedrückt werden, da eine Keimverschleppung auf nebenliegende Gefäße droht
  • Aknenarben wird durch Peelings oder Masken entgegengewirkt
  • Gute, aber nicht übertriebene Hygiene wirkt als Mittel und Vorbeugung gegen Akne

Systematische Behandlung von Akne

Hierbei werden schwerere Fälle von Akne meistens mit Tabletten behandelt. Dadurch soll die Ausbreitung der Bakterien unterbunden werden und die Talgproduktion reduziert werden. Bei Frauen wird beispielsweise oft auf Hormonpräparate zurückgegriffen. So kann auch die Verschreibung oder der Wechsel der Antibabypille bei Akne helfen, auch wenn es einige Zeit dauern kann bis Fortschritte zu sehen sind. Oftmals ist die Pille nämlich durch Veränderungen des Hormonspiegels an der Entstehung der Hautkrankheit beteiligt.
Gängig sind antibakterielle Antibiotika, eine Verschreibung von Retinoiden muss jedoch ein Facharzt genehmigen. Vor allem Schwangere sollten diese Mittel nicht einnehmen.
Isotretionion wird nur in sehr schweren Fällen von Akne angewandt. Als weitaus verträglicher stellt sich die Einnahme von Kortisontabletten heraus. Dadurch können in schweren Fällen schnell positive Effekte bei der Aknebehandlung erzielt werden. Jedoch sollte das Mittel nicht über eine zulange Periode eingenommen werden, da durch Kortison die Haut sehr dünn und somit gegebenenfalls anfällig wird.

  1. Mitesser Zuerst bilden sich durch Talgüberproduktion Verhornungen der Porenausgänge Komedonen, also kleine Mitesser
  2. Entzündung Leicht können sich diese Stellen nun zu Papeln, Pusteln oder Knoten entzünden indem Bakterien sich an diesen Stellen ansammeln
  3. Bildung von Eiter
    Als Spaltprodukt der reagierenden Enzyme entsteht Eiter
  4. Öffnung Ist die Eiteransammlung zu einem Pickel gereift, beispielsweise durch Anwendung von Salben, sollte sie sich alsbald öffnen und der bakterielle Eiter entfließen.
  5. Heilprozess Normalerweise verheilen kleine Entzündungen innerhalb weniger Tage, doch sollte die Ausbreitung der Akne durch gute Hygiene unterbunden werden.

Hausmittel zur Heilung von Akne

Teebaumöl

Ein sehr populäres, aber auch wirkungsvolles Hausmittel gegen Akne ist das Teebaumöl. Maßgeblich ist es an einer reineren Haut und beschleunigten Heilung der entzündeten Stellen beteiligt. Jedoch sollte die Anwendung erst auf kleinen Hautstellen ausprobiert werden, da es einigen Fällen allergische Reaktionen auf das Teebaumöl geben kann. Darüber hinaus ist Teebaumöl für seinen dominanten Geruch bekannten. Dieser wird nicht von jedem als angenehm wahrgenommen.
Das Teebaumöl wird stellenweise auf die entzündeten Stellen gegeben, oftmals kann ein mit einigen Tropfen Teebaumöl angereichertes Bad helfen.
Empfindliche Körperstellen und -teile sollten nicht mit dem Öl in Kontakt kommen.
Schon nach kurzer Behandlungszeit kann durch dieses Hausmittel gegen Akne die unreine Haut deutlich verbessert werden. Teebaumöl kannst du hier erwerben (Affiliate Link)

Heilerde

Heilerde bekämpft bakterielle Erreger, da sie schädliche Stoffe bindet. Durch sie wird die Haut besser durchblutet. Die durch Akne fettig gewordene Haut wird durch Heilerde sehr gut gereinigt. Dadurch ist sie eine häufig abgewandte Art der Aknebehandlung.
Hauptsächlich werden die Fettanteile der Haut gebunden und an die Oberfläche abgegeben.
Auf der einen Seite kann Heilerde von bekannten Kosmetikherstellern schon gemischt und abgepackt erstanden werden, auf der anderen gibt es Anbieter purer Heilerde. Beiden Arten beinhalten meistens keinerlei andere chemischen Substanzen.
Heilerde ist als natürliche Methode gegen Akne bekannt, die auch besonders empfindlichen Betroffenen helfen kann.

Ein großer Vorteil durch die Natürlichkeit ist auch das fehlen von starken Nebenwirkungen.
Die Heilerde sollte einfach in Form von Masken oder Schichten auf die Entzündungen gegeben werden. Dadurch werden schädliche Stoffe der Hautunreinheiten gebunden, abgesondert und das Hautbild durch das Absterben der bakteriellen Erreger verbessert. Heilerde kannst du hier erwerben (Affiliate Link)

Zahnpasta

Zeigt der Blick in den Spiegel einzelne Entzündungen, fragen sich die Betroffenen oftmals: Was tun gegen Pickel? Wie können diese am schnellsten und einfachsten entfernt werden?

Oftmals wird einfach Zahnpasta auf die Pickelstellen gegeben, denn im Volksmund ist es ein wahrer Akne Killer.
Zahnpasta soll die Entzündeten stellen austrocknen, da ihnen der Fettanteil ausgesogen wird. Dies stimmt soweit, denn der dafür zuständige Wirkstoff Natriumdodecylpolysulfat in fast jeder Zahnpasta enthalten.
Jedoch sind auch sehr viele Stoffe enthalten, welche die Entzündung verschlimmern. Dabei handelt es sich beispielsweise um Sorbitol und Fluoride. Dadurch wird die Haut weiter gereizt und belastet.

So sollte man nur einzelne Pickel mit Zahnpasta behandeln, die nur wenige unverträgliche Wirkstoffe beinhaltet. Am besten eignet sich einfache Zahnpasta ohne Bleichstoffe und Aromastoffe.

Quellenangaben

  • Nast, Alexander; Bayerl, Christiane; Borelli, Claudia; u.a.: S2k.Leitlinie zur Therapie Akne, Online-Publikation, Deutsche Dermatologische Gesellschaft, veröffentlicht in: AWMF online, 2011
  • Coradain, Loren; Lndeberg, Steffan; Hurtado, Magdalena; u.a.: Acne Vulgaris: A Disease of Western Civilisation; PDF-Publikation, veröffentlicht in: JAMA Dermatology, 2002
  • von Laffert, Maximilian: Acne inversa: Klinische Daten und Histologie des Oprationsguts von 60 Patienten. Die Suche nach „sehr frühen“ morphologischen Veränderungen, Online-Publikation, Dissertation, Halle-Wittenberg 2008
  • Rassner, Gernot; Steinert, Ursula; Schlagenhauff, Bettina: Dermatologie. Lehrbuch und Atlas, Fachliteratur, ISBN 3-43-742760-1, Verlag Urban und Fischer, München 2007
  • Mühlstädt; Bechara, Kunte: Acne iversa Erkennen – Verstehen - Therapieren, veröffentlicht in: Humanmedizin Kompakt 03/13, Verlag Springer, Berlin 2013
  • Harms, Monika: Akne, Ein Ratgeber für Patienten, Fachliteratur, ISBN 3-80-556457-0, Verlag Karger, Genf 2002
  • Maushagen-Schnaas, Ellen; Meyer-Rogge, Dirk; Graeber, Sabine: Reine Haut, Fachliteratur, ISBN 3-89373750-2, Verlag Trias, Stuttgart 1998
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