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Haarausfall - Behandlung

Behandlung und Therapie

Haarausfall lässt sich in seiner genetisch vererbten Form nicht vollständig behandeln. Dennoch gibt es Mittel, die den Haarausfall eindämmen können.
Bei den gängigen Medikamenten für Männer finden sich vor allem Propecia und Regaine. Diese können in Tablettenform eingenommen werden und sich auch bei geringen Dosierungen auf dem europäischen Markt zugelassen. Aber auch flüssige Lösungen oder Shampoos mit denselben Inhaltsstoffen sind zu finden.
Es wurde medizinisch festgestellt, dass der Haarausfall durch das beinhaltete Minoxidil oder Finasterid sichtbar verlangsamt werden konnte. Es setzt da an, wo das Problem des Haarausfalls beginnt: Die ungewollte hormonelle Umwandlung, die zur Überreaktion der Haarwurzeln führt wird unterdrückt. Damit dieser Effekt jedoch eintritt, ist eine stetige Behandlung der betroffenen Stellen auf dem Kopf nötig (ein bis zweimal täglich).

Bei Frauen muss mit anderen Mitteln gegen den Haarausfall vorgegangen werden. Anders als bei Männern müssen dabei keine Hormone blockiert werden, sondern Östrogene hinzugeführt werden. Auch solche Produkte finden sich in hoher Zahl auf dem Markt. In jedem Fall sollten jedoch mögliche Nebenwirkungen der beinhalteten Wirkstoffe bedacht werden. Anwender berichten von möglichen Störungen der Libido oder der Potenz durch den Einsatz von Propecia.

Auch sollten vor allem schwangere Frauen von Behandlung von Haarausfall durch Medikamente absehen. Auch sollte aufgepasst werden, dass männliche Partner, die eine Behandlung des Haaraushalls mit den Inhaltsstoffen Minoxidil oder Finasterid angehen nicht ungeschützt Geschlechtsverkehr haben. Die möglichen Auswirkungen ebendieser Stoffe auf ein Neugeborenes sind noch nicht hinreichend erforscht.

Allgemein lässt sich Haarausfall, vor allem diffuser Haarausfall (nicht vererbter Form), gut mit der Einnahme von Ergänzungsmitteln der Nahrung mit viel Aminosäuren und Vitaminen eindämmen. Auch eine allgemeine gesunde Ernährung kann viel benötigtes Glutamin, Cystein, Arginin, Biotin oder Vitamin B beinhalten, welches dafür sorgt, dass die Haare fest in der Wurzel stehen.

Behandlung von Haarausfall - Fakten auf einen Blick

  • vererbter oder kreisrunder Haarausfall grundsätzlich nicht behandelbar
  • Möglichkeit der Eindämmung von Haarausfall
  • Produkte wie Propecia oder Regaine für Männer
  • Anwendung für Männer in Tablettenform oder als flüssige Tinkturen / Shampoo
  • entsprechende Präparate für Frauen mit Wirkung auf Östrogenbasis
  • Nebenwirkungen beachten
  • Gesunde Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel mit vielen Vitaminen und Aminosäuren helfen

Verlauf der Krankheit und Heilungsprozess

  1. Harrausfall beginntErste Haare fallen an der Grenze zur Stirn (Geheimrasecken) oder am Mittelscheitel aus
  2. GlatzenbildungJe nach schwere des Haarausfalls kommt es zur Stirnglatze
  3. HaarwurzelDurch die schwachen Haarwurzeln der Betroffenen können neue Haare keinen sicheren Halt finden und fallen aus
  4. Möglichkeiten zur HeilungVererbter und kreisrunder Haarausfall ist nicht heilbar, diffuser Haarausfall kann sich je nach Ursache und Behandlung zurückbilden

Hausmittel zur Heilung von Haarausfall

Bei der Behandlung von Haarausfall sind nicht viele Hausmittel bekannt. Da es sich meistens um ein genetisch vererbtes Problem handelt, kann Haarausfall nur bestenfalls eingedämmt werden. Dabei helfen medizinische Produkte.

Quellenangaben

  • Latz, Jenny: Wirksame Hilfe bei Haarausfall: Ursachen erkennen, Lösungen finden Tipps für einen selbstbewussten Alltag, Fachliteratur, ISBN: 978-3830434108, Verlag Trias, Stuttgart 2007
  • Pieper, Werner: Haare: Mehr als nur eine Haupt-Sache, Fachliteratur, ISBN: 978-3930442904, Verlag Grüne Kraft, 2018
  • Fabian, Anne-Katrin: Der Brockhaus Gesundheit: Krankheiten erkennen, verstehen und heilen, Fachliteratur, ISBN 3-76-531576-1, Verlag Brockhaus, Berlin 2004
  • Herold, Gerd: Innere Medizin, Fachliteratur, ISBN 3-98-146603-9, Verlag Gerd Herold, Köln 2014
  • Schmiedel, Volker; Augustin, Matthias: Das große Praxisbuch der Naturheilkunde, Fachliteratur, ISBN 3-81-122343-7, Verlag Gondrom, Bindlach 2004
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