Symptome von Fußpilz

In den meisten Fällen von Fußpilz sind die Zwischenräume der Zehen, die Fußsohle oder der Fußrücken betroffen. Zu erkennen ist der Fußpilz an äußeren Symptomen: Die betroffenen Stellen sind gerötet, können sogar nässen und Blasen bilden. Ein deutliches Zeichen für Fußpilz sind dunklere Ränder der betroffenen Stellen. In vielen Fällen schuppt die Haut am Fuß und die Betroffenen klagen über starkes jucken. Umso weiter fortgeschritten die Pilzerkrankung ist, desto stärker tritt das Schuppen am Fuß auf. Häufig können auch Bläschen oder Pusteln entstehen. Werden die Stellen nicht gezielt behandelt können oftmals noch schwerwiegendere Hautentzündungen daraus entstehen. Zwar ist Fußpilz für die meisten Menschen nicht gefährlich und eher ein parasitäres Ärgernis, doch können im Anschluss an eine Erkrankung durch Pilze weitere Infektionen begünstigt werden. Der Pilz schwächt nämlich das Immunsystem zusätzlich und kann das Eindringen von Bakterien wie beispielsweise Strepptokokken, vereinfachen. So kann zum Beispiel eine Wundrose an anderer Körperstelle entstehen. Dies hätte in vielen Fällen noch stärkere Hautrötungen und Schmerzen zur Folge. Auch Fieber ist dann bei den Betroffenen möglich. Bei Fußpilz jedoch können sich von Teilen des Fußes, beispielsweise von den Zehenzwischenräumen auf den gesamten Fuß ausbreiten. Auch die direkt angrenzenden Nägel sind häufig beim Pilzbefall betroffen.

Fusspilz - Hautkrankheit. Ein Querschnitt durch die Haut als Illustration.

Fusspilz – Hautkrankheit. Ein Querschnitt durch die Haut als Illustration.

Der häufigste Fall ist das Auftreten des Fußpilzes zwischen dem vierten und fünften Zeh. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten interdigitalen Fußpilz. Gerne breitet er sich bei mangelnder Vorkehrung auf Kanten und Sohlen des Fußes aus. Bei besonders schweren Infektionen ist eine Ausbreitung von den Zehenzwischenräumen auf den Fußrücken. Eine weitere mögliche Fußpilzform ist ein Fußpilz, der die Fußsohle betrifft. Hier ist das betroffene Gewebe stark verhornt und schuppig. Dadurch werden Risse in der Hautoberfläche begünstigt. Hier können sich weitere Pilze oder Bakterien ansammeln und neue Entzündungen hervorrufen. Oftmals wird der Fußpilz an der Fußsohle nicht als Hautkrankheit erkannt. Die Betroffenen, die unter diesem sogenannten Mokassin-Fußpilz leiden, glauben häufig nur an verstärkte Verhornung der Sohle. Eine letzte, verbreitete Form des Fußpilz ist der Befall mit einhergehenden Bläschen. Dabei entstehen am Gewölbe des Fußes kleine Blasen, die sich mit Flüssigkeit füllen. Meistens platzen diese jedoch nicht auf sondern vertrocknen unter der Haut im Laufe der Zeit. Dadurch kommt es zu verstärktem Spannungsgefühl und jucken. Darüber hinaus können auch Reaktionen in Form von Kontaktekzemen bei Unverträglichkeit gegen Fußpilzmedikamente entstehen.

Symptome – Auf einen Blick

  • Meistens sind die Zwischenräume der Zehen vier und fünf von Fußpilz betroffen
  • Diese Stellen sind dann gerötet und leicht angeschwollen
  • Es kann aber auch zum Nässen der Stellen und Bläschenbildung kommen
  • Im Zuge einer Fußpilzerkrankung kann es noch zu weiteren Krankheiten kommen, da der Pilz die Immunabwehr des Körpers schwächt
  • So können beispielsweise bakterielle Erreger leichter eindringen und sogenannte Superinfektionen auslösen
  • Ein Fußpilz kann sich auch über die Fußsohle ausbreiten, dabei darf er nicht mit starker Hornhautbildung verwechselt werden
  • Die schwerste Form wäre der Fußpilz mit flüssigkeitsgefüllten Bläschen im Gewölbe des Fußes, die besonders stark jucken können

zusätzliche Informationen über Fußpilz

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  • Abeck; Brasch; Cornely; u.a.: Tinea der freien Haut, PDF-Publikation, Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft, veröffentlicht in: AWMF online, 2008
  • Tietz, Hans-Jürgen; Antimykotika von A-Z: Therapie der Mykosen von der Ambulanz bis zur Intensivmedizin, Fachliteratur, ISBN 3-94-040732-1, Verlag Ligatur, Stuttgart 2011
  • Gupta; Chow; Daniel; Aly: Treatments of tinea pedis, PDF-Publikation, veröffentlicht in: Pubmed.gov, 2003
  • Rost, Jutta: Die Candida-Mykose – eine Pilzerkrankung mit Antimykotika, biologische Therapie, Hinweise zur Therapie und Ernährung, Fachliteratur, Verlag Thieme, Stuttgart 1994
  • Exel, Wolfgang; Gschait, Fritz; Das große Buch über die gesunde Haut, Fachliteratur, Verlag Kremayr und Schierau, Wien 1997
  • Heideklang, Christiane: Mykosen, Fachliteratur, ISBN 3-42-676111-4,Verlag Droemer Knaur, München 1995